Der Garten – Ein Stück Himmel auf Erden

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Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen.
Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und behüte.
Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst Du essen, doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben.
1.Mose 2, 8-10 und 15-17
Der Garten – Kostbares behüten

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So spricht Gott, der Herr: Du warst ein vollendet gestaltetes Siegel, voll Weisheit und vollkommener Schönheit.
Im Garten Gottes, in Eden, bist du gewesen. Allerlei kostbare Steine umgaben dich: Rubin, Topas, dazu Jaspis, Chysolith, Karneol und Onyx, Saphir, Karfunkelstein und Smaragd.
Aus Gold war alles gemacht, was an dir erhöht und vertieft war, all diese Zierden brachte man an, als man dich schuf.
Einen Kerub mit ausgebreiteten, schützenden Flügeln gesellte ich dir bei.
Auf dem heiligen Berg der Götter bist du gewesen.
Ezechiel 28, 12b-14
Der Garten – Lernort des Friedens

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Wenn aber der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird, dann wird die Wüste zum Garten und der Garten wird zu einem Wald.
In der Wüste wohnt das Recht, die Gerechtigkeit weilt in den Gärten.
Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein, der Ertrag der Gerechtigkeit sind Ruhe und Sicherheit für immer.
Mein Volk wird an einer Stätte des Friedens wohnen, in sicheren Wohnungen, an stillen und ruhigen Plätzen.
Jesaja 32, 15-18
Denn wie die Erde die Saat wachsen lässt und der Garten die Pflanzen hervorbringt, so bringt Gott, der Herr, Gerechtigkeit hervor und Ruhm vor allen Völkern.
Jesaja 61,11
Der Garten – Symbol für das Volk Israel

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Sie kommen und jubeln auf Zions Höhe, sie strahlen vor Freude über die Gaben des Herrn, über Korn, Wein und Öl, über Lämmer und Rinder.
Sie werden wie ein bewässterter Garten sein und nie mehr verschmachten. Dann freut sich das Mädchen beim Reigentanz, jung und alt sind fröhlich.
Ich verwandle ihre Trauer in Jubel, tröste und erfreue sie nach ihrem Kummer.
Jeremia 31, 12-13
Der Garten – Die Liebe weckend

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Ein verschlossener Garten ist meine Schwester Braut, ein verschlossener Garten, ein versiegelter Quell.
Ein Lustgarten sprosst aus dir, Granatbäume mit köstlichen Früchten, Hennadolden, Nardenblüten, Narde, Krokus, Gewürzrohr und Zimt, alle Weihrauchbäume, Mürrhe und Aloe, allerbester Balsam.
Die Quelle des Gartens bist du, ein Brunnen lebendigen Wassers, Wsser vom Libanon.
Nordwind, erwache! Südwind, herbei! Durchweht meinen Garten, lasst strömen die Balsamdüfte! Mein Geliebter kokmme in seinen Garten und esse von den köstlichen Früchten.
Ich komme in meinen Garten, Schwester Braut; Ich pflücke meine Myrrhe, den Balsam; ess meine Wabe samt dem Honig, trinke meinen Wein und die Milch.
Freunde, esst und trinkt, berauscht euch an der Liebe!
Hoheslied 4, 12-16
In den Nussgarten stieg ich hinab, um nach dem Sprossen der Palme zu sehen, um zu sehen, ob der Weinstock treibt, die Granatbäume blühen.
Hoheslied 6,11