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  • Der Garten

    Mit viel ehrenamtlichem Engagement wurde dieser Biblische Garten im Sommer 1987 angelegt. Er befindet sich auf einem Areal von rd. 400 Quadratmetern hinter dem Kaldenhausener Gemeindezentrum und ist frei zugänglich. Nach bisheriger Recherche ist es der zweitälteste Bibelgarten der Bundesrepublik Deutschland (nach Hamburg, 1979).

    2600 Pflanzenarten gedeihen in Israel, obwohl die Hälfte des Landes aus Wüste besteht. Die Bibel erwähnt 110 Pflanzennamen. Diese beziehen sich auf ca. 127 verschiedene Arten. Darunter sind: Bäume, Sträucher, Feld-, Garten- und Wüstenpflanzen, sowie essbare Pflanzen, Zier- und Heilpflanzen, färbende Pflanzen und solche, die im religiösen Brauchtum Verwendung fanden.

    36 Pflanzenarten befinden sich in unserem Bibelgarten, die im Heiligen Land heimisch sind. Bei 26 von ihnen lässt sich ein biblisch-religiöser Bezug herstellen. Weitere 10 Pflanzenarten sind ein Hinweis auf die reichhaltige Flora des Heiligen Landes.

    Dazu zeigt ein TEICH, dass das Wasser “Quelle des Lebens” ist und erinnert an Gott, den Schöpfer und Ursprung aller Dinge. Er erzählt mit Schilf, Rohrkolben, Flechtbinse und Papyrus die Geschichte des Mose.

    Eine “SITZ-SCHNECKE“, die die Form einer Spirale andeutet, gehört zum Zentrum des Biblischen Gartens. Sie ist ein Gleichnis für unseren Lebensweg, der sich auf ein Ziel zubewegt. Für Christen ist das: Gottes Ewigkeit!

    BASALTSTEINE lassen an die steinige und karge Landschaft des Heiligen Landes denken und symbolisieren die “Stolpersteine” in unserem Leben.

    Das PENTAGRAMM, der fünfzackige Stern, ist in vielen Kulturen verbreitet und im Lauf der Geschichte mit sehr unterschiedlichen Bedeutungen belegt worden.

    Im Judentum erinnerte es an die fünf Bücher Mose und war Zeichen der göttlichen Wahrheit.

    Im Christentum galt es bis ins hohe Mittelalter als Heilszeichen (signum sanitatis), weil es an die fünf Wunden Jesu erinnerte, denen das Heil der Welt entströmt.

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    Evangelische Kirchengemeinde Rumeln-Kaldenhausen